Hochzeitsfotos perfekt fotografieren

Fotografie Tipps - Juni 10, 2013 admin 0 comments

Hochzeitsfotos
Das Fotografieren auf Hochzeiten stellt den Fotografen immer wieder vor eine Vielzahl unterschiedlicher Herausforderungen. Denn gerade beim Fotografien auf Hochzeiten gibt es Einiges zu beachten. Schließlich sollen die Fotos eine bleibende Erinnerung an den schönsten Tag im Leben werden, die man sich immer wieder gerne anschaut. Dementsprechend hoch ist der Anspruch an den Fotografen. Nachfolgend wollen wir Ihnen einige grundlegende Tipps an die Hand geben, auf was Sie achten sollten, wenn Sie gute Hochzeitsfotos machen wollen.

Planung ist das A und O

Eine gute Planung ist für einen Hochzeitsfotografen unverzichtbar. Darum sollte man sich bereits vor der Hochzeit mit dem Brautpaar zusammensetzen, um den gesamten Tagesablauf detailliert zu besprechen. Als Hochzeitsfotograf muss man genau wissen, zu welcher Uhrzeit die jeweiligen Punkte geplant sind, um auch stets zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Auch Fragen, wie zum Beispiel wieviele Gäste eingeladen sind oder auf welche Fotos das Hochzeitspaar besonderen Wert legt, sollten im Rahmen dieses Gespräches geklärt werden. Am besten macht man sich im Vorfeld des Gesprächs eine Liste mit allen relevanten Fragen, die man dann Schritt für Schritt mit dem Paar durchgeht. Hat man bei der Planung an alles gedacht, ist das schon die halbe Miete. Übrigens gilt dies nicht nur für die Hochzeitsfotografie, sondern für die gesamte Hochzeit. Weitere Tipps rund um das Thema Hochzeit finden Sie hier.

Die richtige Ausrüstung

Ob die Hochzeitsfotos gelingen oder nicht, hängt zu einem Teil auch von der geeigneten Ausrüstung ab. Natürlich kann man auf einer Hochzeit als Fotograf nicht den ganzen Tag sein gesamtes Equipment mit sich herumtragen. Daher empfiehlt es sich, zwei Taschen mitzunehmen: Einen großen Fotorucksack mit dem Großteil der Ausrüstung, den man irgendwo deponiert, und eine Umhängetasche mit Kamera und Blitz, die man stets bei sich tragen kann, ohne eingeschränkt zu sein. Bei Bedarf kann man dann einfach innerhalb kürzester Zeit das Equipment austauschen und die Umhängetasche neu packen.

Für das Fotografieren auf Hochzeiten ist ein 50mm 1.8 Objektiv zu empfehlen. Dieses ist aufgrund seiner Brennweite vor allem für das Fotografieren in der Kirche geeignet, da dort meist keine optimalen Lichtverhältnisse herrschen.

Der Einsatz von Blitzen

Gerade bei offiziellen Outdoor-Shootings mit dem Hochzeitspaar darf man schon mal etwas entfesselter blitzen, um das Paar zu motivieren. Als Assistent kann dabei praktisch jeder Hochzeitsgast einspringen, dieser muss lediglich den Blitz mit Empfänger halten. Abends wird dann der Blitz direkt auf die Kamera gesteckt und entweder direkt oder gegen die Decke geblitzt. Wenn man den Blitz direkt verwendet, ist es jedoch empfehlenswert, die Belichtungszeit etwas länger einzustellen und die Kamera dann schnell in eine Richtung zu bewegen.

Auf “Bitte recht freundlich!” verzichten

Abgesehen vom Outdoor-Shooting und vom Gruppenfoto sollte man als Fotograf nicht mit Anweisungen wie “Sagt Cheese!” ins Geschehen eingreifen. Dies gilt besonders, wenn sich das Brautpaar beispielsweise gerade mit Gästen unterhält. Ziel eines Hochzeitsfotografen sollte immer sein, so unbemerkt wie möglich zu arbeiten, damit sich das Paar voll und ganz auf seinen großen Tag konzentrieren kann.

 

 

Auch an Fotos von Eltern und Verwandten denken

Für die meisten Hochzeitspaare sind auch Fotos von Eltern und Großeltern, nahen Verwandten und engen Freunden äußerst wichtig. Daher kann es nicht schaden, wenn man sich bei dem Vorgespräch mit dem Paar einige Fotos der wichtigsten Personen zeigen lässt. Auf diese Art weiß man am Tag der Hochzeit, auf wen man zu achten hat.

Dies waren nur einige grundlegende Tipps, wie Sie auf einer Hochzeit gute Fotos machen können. Aber wie auch in nahezu allen anderen Bereichen der Fotografie gilt auch bei der Hochzeitsfotografie, dass Übung den Meister macht.